# Hänsel und Gretel

_Brüder Grimm_ · 15 min read · ages 7-12

Aus Hunger lassen ein armer Holzhacker und seine Frau Hänsel und Gretel im Wald zurück, wo eine alte Hexe die beiden in ihr Häuschen aus Brot lockt. Gretel stößt die Hexe in den Backofen, füllt ihr Schürzchen mit Perlen und Edelsteinen, und ein weißes Entchen trägt die Geschwister über das große Wasser zum Vater.

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Vor einem großen Wald wohnte ein armer Holzhacker mit seiner Frau und seinen zwei Kindern. Der Junge hieß Hänsel und das Mädchen Gretel. Sie hatten wenig zu essen, und als eine große Hungersnot über das Land kam, brachte der Mann nicht einmal mehr das tägliche Brot ins Haus. Abends lag er im Bett, wälzte sich vor Sorgen hin und her, seufzte und sagte zu seiner Frau:

„Was soll aus uns werden? Wie sollen wir unsere armen Kinder ernähren, wo wir für uns selbst nichts mehr haben?“

„Weißt du was, Mann“, antwortete die Frau, „morgen in aller Frühe führen wir die Kinder hinaus in den Wald, dorthin, wo er am dichtesten ist. Dort machen wir ihnen ein Feuer an und geben jedem noch ein Stückchen Brot. Dann gehen wir an unsere Arbeit und lassen sie allein. Sie finden den Weg nicht wieder nach Hause, und wir sind sie los.“

„Nein, Frau“, sagte der Mann, „das tue ich nicht. Wie sollte ich es übers Herz bringen, meine Kinder allein im Wald zu lassen? Die wilden Tiere kämen bald und würden sie zerreißen.“

„Du Narr“, sagte sie, „dann müssen wir alle vier verhungern. Du kannst schon einmal die Bretter für die Särge hobeln.“ Und sie ließ ihm keine Ruhe, bis er einwilligte.

„Aber die armen Kinder tun mir doch leid“, sagte der Mann.

Die beiden Kinder hatten vor Hunger nicht einschlafen können und hatten gehört, was die Stiefmutter zum Vater gesagt hatte. Gretel weinte bittere Tränen und sagte zu Hänsel:

„Nun ist es um uns geschehen.“

„Sei still, Gretel“, sagte Hänsel, „gräme dich nicht, ich helfe uns schon.“

Und als die Alten eingeschlafen waren, stand er auf, zog sein Jäckchen an, öffnete die untere Haustür und schlich hinaus. Der Mond schien ganz hell, und die weißen Kieselsteine, die vor dem Haus lagen, glänzten wie lauter Silberstücke. Hänsel bückte sich und steckte so viele in seine Tasche, wie nur hineingehen wollten. Dann ging er zurück und sagte zu Gretel:

„Sei getrost, liebes Schwesterchen, und schlaf nur ruhig ein. Gott wird uns nicht verlassen.“

Damit legte er sich wieder in sein Bett.

Als der Tag anbrach, noch ehe die Sonne aufgegangen war, kam die Frau schon und weckte die beiden Kinder.

„Steht auf, ihr Faulenzer, wir gehen in den Wald und holen Holz.“

Dann gab sie jedem ein Stückchen Brot und sagte: „Da habt ihr etwas für den Mittag. Aber esst es nicht vorher auf, mehr bekommt ihr nicht.“

Gretel nahm das Brot unter ihre Schürze, weil Hänsel die Steine in der Tasche hatte. Dann machten sie sich alle zusammen auf den Weg in den Wald. Als sie ein Weilchen gegangen waren, blieb Hänsel stehen und schaute zum Haus zurück, und das tat er wieder und immer wieder.

„Hänsel, was schaust du da und bleibst zurück?“, sagte der Vater. „Gib acht und vergiss deine Beine nicht.“

„Ach, Vater“, sagte Hänsel, „ich sehe nach meinem weißen Kätzchen. Es sitzt oben auf dem Dach und will mir Lebewohl sagen.“

„Du Narr“, sagte die Frau, „das ist nicht dein Kätzchen, das ist die Morgensonne, die auf den Schornstein scheint.“

Hänsel aber hatte gar nicht nach dem Kätzchen gesehen. Jedes Mal hatte er einen von den blanken Kieselsteinen aus seiner Tasche auf den Weg geworfen.

Als sie mitten im Wald angekommen waren, sagte der Vater:

„Nun sammelt Holz, ihr Kinder. Ich mache ein Feuer an, damit ihr nicht friert.“

Hänsel und Gretel trugen Reisig zusammen, einen kleinen Berg hoch. Das Reisig wurde angezündet, und als die Flamme recht hoch brannte, sagte die Frau:

„Nun legt euch ans Feuer, ihr Kinder, und ruht euch aus. Wir gehen in den Wald und hauen Holz. Wenn wir fertig sind, kommen wir wieder und holen euch ab.“

Hänsel und Gretel saßen am Feuer, und als es Mittag war, aß jedes sein Stückchen Brot. Weil sie die Schläge einer Axt hörten, glaubten sie, ihr Vater wäre in der Nähe. Es war aber keine Axt. Es war ein Ast, den er an einen dürren Baum gebunden hatte und den der Wind hin und her schlug. Und als sie so lange gesessen hatten, fielen ihnen vor Müdigkeit die Augen zu, und sie schliefen fest ein. Als sie endlich aufwachten, war es schon finstere Nacht. Gretel fing an zu weinen und sagte:

„Wie sollen wir jetzt aus dem Wald herauskommen?“

Hänsel aber tröstete sie: „Warte nur ein Weilchen, bis der Mond aufgegangen ist, dann finden wir den Weg schon.“

Und als der volle Mond am Himmel stand, nahm Hänsel sein Schwesterchen an der Hand und ging den Kieselsteinen nach. Sie schimmerten wie frisch geprägte Münzen und zeigten den beiden den Weg. Sie gingen die ganze Nacht hindurch und kamen bei Tagesanbruch wieder zum Haus ihres Vaters. Sie klopften an die Tür, und als die Frau öffnete und sah, dass es Hänsel und Gretel waren, sagte sie:

„Ihr bösen Kinder, was habt ihr so lange im Wald geschlafen? Wir haben schon geglaubt, ihr wolltet gar nicht mehr wiederkommen.“

Der Vater aber freute sich, denn es war ihm zu Herzen gegangen, dass er sie so allein zurückgelassen hatte.

Nicht lange danach war wieder in allen Ecken Not, und die Kinder hörten, wie die Stiefmutter nachts im Bett zum Vater sagte:

„Alles ist wieder aufgegessen. Wir haben noch einen halben Laib Brot, und dann ist das Lied zu Ende. Die Kinder müssen fort. Wir führen sie tiefer in den Wald hinein, damit sie den Weg nicht wieder herausfinden. Sonst gibt es keine Rettung für uns.“

Dem Mann fiel es schwer aufs Herz. Es wäre besser, dachte er, wenn er den letzten Bissen mit seinen Kindern teilte. Aber die Frau hörte auf nichts, was er sagte, sie schalt ihn und machte ihm Vorwürfe. Wer A sagt, muss auch B sagen, und weil er das erste Mal nachgegeben hatte, musste er es auch das zweite Mal.

Die Kinder waren aber noch wach gewesen und hatten das Gespräch mit angehört. Als die Alten schliefen, stand Hänsel wieder auf. Er wollte hinaus und Kieselsteine auflesen wie das vorige Mal, aber die Frau hatte die Tür verschlossen, und er kam nicht heraus. Er tröstete sein Schwesterchen trotzdem und sagte:

„Weine nicht, Gretel, und schlaf nur ruhig. Der liebe Gott wird uns schon helfen.“

Am frühen Morgen kam die Frau und holte die Kinder aus dem Bett. Sie bekamen ihr Stückchen Brot, das war aber noch kleiner als das vorige Mal. Auf dem Weg in den Wald bröckelte Hänsel es in der Tasche, blieb oft stehen und warf ein Bröckchen auf die Erde.

„Hänsel, was stehst du da und schaust dich um?“, sagte der Vater. „Geh deiner Wege.“

„Ich sehe nach meinem Täubchen“, antwortete Hänsel. „Es sitzt auf dem Dach und will mir Lebewohl sagen.“

„Du Narr“, sagte die Frau, „das ist nicht dein Täubchen, das ist die Morgensonne, die oben auf den Schornstein scheint.“

Hänsel aber warf nach und nach alle Bröckchen auf den Weg.

Die Frau führte die Kinder noch tiefer in den Wald, wo sie ihr Leben lang noch nicht gewesen waren. Da wurde wieder ein großes Feuer angemacht, und die Stiefmutter sagte:

„Bleibt nur hier sitzen, ihr Kinder, und wenn ihr müde seid, könnt ihr ein wenig schlafen. Wir gehen in den Wald und hauen Holz, und am Abend, wenn wir fertig sind, kommen wir und holen euch ab.“

Als es Mittag war, teilte Gretel ihr Brot mit Hänsel, der sein Stück auf den Weg gestreut hatte. Dann schliefen sie ein, und der Abend verging, aber niemand kam zu den armen Kindern. Sie wachten erst in finsterer Nacht auf, und Hänsel tröstete sein Schwesterchen:

„Warte nur, Gretel, bis der Mond aufgeht. Dann sehen wir die Brotbröckchen, die ich gestreut habe, und die zeigen uns den Weg nach Hause.“

Als der Mond kam, machten sie sich auf, aber sie fanden kein einziges Bröckchen mehr, denn die vielen tausend Vögel, die im Wald und über den Feldern fliegen, hatten alles weggepickt.

„Wir finden den Weg schon“, sagte Hänsel zu Gretel. Aber sie fanden ihn nicht. Sie gingen die ganze Nacht und noch einen Tag von morgens bis abends, doch aus dem Wald kamen sie nicht heraus. Sie waren so hungrig, denn sie hatten nichts als die paar Beeren, die am Boden wuchsen. Und weil sie so müde waren, dass die Beine sie nicht mehr tragen wollten, legten sie sich unter einen Baum und schliefen ein.

Nun war es schon der dritte Morgen, seit sie das Haus ihres Vaters verlassen hatten. Sie fingen wieder an zu gehen, aber sie gerieten immer tiefer in den Wald hinein, und wenn nicht bald Hilfe kam, mussten sie verschmachten. Als es Mittag war, sahen sie ein schönes, schneeweißes Vöglein auf einem Ast sitzen. Es sang so schön, dass sie stehen blieben und ihm zuhörten. Und als es fertig war, schwang es die Flügel und flog vor ihnen her, und sie gingen ihm nach, bis sie zu einem Häuschen kamen, auf dessen Dach es sich setzte. Als die Kinder ganz nah herankamen, sahen sie, dass das Häuschen aus Brot gebaut und mit Kuchen gedeckt war. Die Fenster aber waren aus hellem Zucker.

„Da wollen wir uns daranmachen“, sagte Hänsel, „und eine gesegnete Mahlzeit halten. Ich esse ein Stück vom Dach, und du, Gretel, kannst vom Fenster essen, das schmeckt süß.“

Hänsel reichte in die Höhe und brach sich ein wenig vom Dach ab, um zu probieren, wie es schmeckte, und Gretel stellte sich an die Scheiben und knabberte daran. Da rief eine feine Stimme aus der Stube heraus:

Knusper, knusper, Knäuschen,  
wer knuspert an meinem Häuschen?

Die Kinder antworteten:

Der Wind, der Wind,  
das himmlische Kind.

Und sie aßen weiter und ließen sich nicht stören. Hänsel, dem das Dach sehr gut schmeckte, riss ein großes Stück davon herunter, und Gretel stieß eine ganze runde Fensterscheibe heraus, setzte sich hin und ließ es sich schmecken. Da ging auf einmal die Tür auf, und eine uralte Frau, die sich auf eine Krücke stützte, kam herausgeschlichen. Hänsel und Gretel erschraken so sehr, dass sie fallen ließen, was sie in den Händen hielten. Die Alte aber wackelte mit dem Kopf und sagte:

„Ei, ihr lieben Kinder, wer hat euch hierhergebracht? Kommt nur herein und bleibt bei mir, es geschieht euch nichts.“

Sie nahm beide bei der Hand und führte sie in ihr Häuschen. Da wurde gutes Essen aufgetragen, Milch und Pfannkuchen mit Zucker, Äpfel und Nüsse. Danach wurden zwei schöne Bettchen weiß bezogen, und Hänsel und Gretel legten sich hinein und meinten, sie wären im Himmel.

Die Alte hatte sich nur so freundlich gestellt. In Wahrheit war sie eine böse Hexe, die den Kindern auflauerte, und sie hatte das Brothäuschen nur gebaut, um sie anzulocken. Wenn eines in ihre Gewalt kam, machte sie es tot, kochte es und aß es, und das war für sie ein Festtag. Hexen haben rote Augen und können nicht weit sehen, aber sie haben eine feine Witterung wie die Tiere und merken es, wenn Menschen in die Nähe kommen. Als Hänsel und Gretel herangekommen waren, hatte sie boshaft gelacht und höhnisch gesagt:

„Die habe ich. Die sollen mir nicht wieder entwischen.“

Früh am Morgen, ehe die Kinder aufgewacht waren, stand sie schon auf, und als sie die beiden so lieblich schlafen sah, mit den vollen roten Backen, murmelte sie vor sich hin:

„Das wird ein guter Bissen.“

Da packte sie Hänsel mit ihrer dürren Hand, trug ihn in einen kleinen Stall und sperrte ihn hinter einer Gittertür ein. Er mochte schreien, so viel er wollte, es half ihm nichts. Dann ging sie zu Gretel, rüttelte sie wach und rief:

„Steh auf, Faulenzerin! Trag Wasser und koch deinem Bruder etwas Gutes. Er sitzt draußen im Stall und soll fett werden. Wenn er fett ist, esse ich ihn.“

Gretel fing bitterlich an zu weinen, aber es war alles vergeblich, sie musste tun, was die böse Hexe verlangte.

Nun wurde dem armen Hänsel das beste Essen gekocht, Gretel aber bekam nichts als Krebsschalen. Jeden Morgen schlich die Alte zu dem Ställchen und rief:

„Hänsel, streck deinen Finger heraus, damit ich fühle, ob du bald fett bist.“

Hänsel aber streckte ihr ein Knöchelchen heraus, und die Alte, die trübe Augen hatte, konnte es nicht sehen. Sie hielt es für Hänsels Finger und wunderte sich, dass er gar nicht fett werden wollte. Als vier Wochen herum waren und Hänsel immer noch mager blieb, verlor sie die Geduld und wollte nicht länger warten.

„Heda, Gretel!“, rief sie dem Mädchen zu. „Sei flink und trag Wasser. Hänsel mag fett oder mager sein, morgen schlachte ich ihn und koche ihn.“

Ach, wie jammerte das arme Schwesterchen, als es das Wasser tragen musste, und wie liefen ihm die Tränen über die Backen!

„Lieber Gott, hilf uns doch“, rief sie. „Hätten uns nur die wilden Tiere im Wald gefressen, dann wären wir wenigstens zusammen gestorben.“

„Spar dir dein Geheul“, sagte die Alte, „es hilft dir alles nichts.“

Am frühen Morgen musste Gretel hinaus, den Kessel mit Wasser aufhängen und Feuer anzünden.

„Erst wollen wir backen“, sagte die Alte. „Ich habe den Backofen schon eingeheizt und den Teig geknetet.“

Sie stieß die arme Gretel hinaus zum Backofen, aus dem die Flammen schon herausschlugen.

„Kriech hinein“, sagte die Hexe, „und sieh nach, ob richtig eingeheizt ist, damit wir das Brot hineinschieben können.“

Und wenn Gretel erst darin wäre, wollte die Hexe den Ofen zumachen, und Gretel sollte darin braten, und dann wollte die Alte sie auch aufessen. Aber Gretel merkte, was die Hexe im Sinn hatte, und sagte:

„Ich weiß nicht, wie ich das machen soll. Wie komme ich da hinein?“

„Dumme Gans“, sagte die Alte, „die Öffnung ist groß genug, siehst du wohl, ich könnte selbst hinein.“

Sie kroch heran und steckte den Kopf in den Backofen. Da gab ihr Gretel einen Stoß, dass sie weit hineinfuhr, machte die eiserne Tür zu und schob den Riegel vor. Hu! Da fing die Hexe an zu heulen, ganz gräulich. Gretel aber lief fort, und die gottlose Hexe musste elend verbrennen.

Gretel lief schnurstracks zu Hänsel, öffnete sein Ställchen und rief:

„Hänsel, wir sind erlöst! Die alte Hexe ist tot.“

Da sprang Hänsel heraus wie ein Vogel aus dem Käfig, wenn ihm die Tür geöffnet wird. Wie haben sie sich gefreut, sind sich um den Hals gefallen, sind herumgesprungen und haben sich geküsst! Und weil sie sich nicht mehr zu fürchten brauchten, gingen sie in das Haus der Hexe hinein. Dort standen in allen Ecken Kästen mit Perlen und Edelsteinen.

„Die sind noch besser als Kieselsteine“, sagte Hänsel und steckte in seine Taschen, was hineinging.

„Ich will auch etwas mit nach Hause bringen“, sagte Gretel und füllte sich ihr Schürzchen voll.

„Aber jetzt wollen wir fort“, sagte Hänsel, „damit wir aus dem Hexenwald herauskommen.“

Als sie ein paar Stunden gegangen waren, kamen sie an ein großes Wasser.

„Wir können nicht hinüber“, sagte Hänsel. „Ich sehe keinen Steg und keine Brücke.“

„Hier fährt auch kein Schiffchen“, antwortete Gretel, „aber da schwimmt eine weiße Ente. Wenn ich die bitte, hilft sie uns hinüber.“

Da rief sie:

Entchen, Entchen,  
da stehen Gretel und Hänsel.  
Kein Steg und keine Brücke,  
nimm uns auf deinen weißen Rücken.

Das Entchen kam auch heran, und Hänsel setzte sich auf und bat sein Schwesterchen, sich zu ihm zu setzen.

„Nein“, antwortete Gretel, „das wird dem Entchen zu schwer. Es soll uns nacheinander hinüberbringen.“

Das tat das gute Tierchen, und als sie glücklich drüben waren und ein Weilchen weitergegangen waren, kam ihnen der Wald immer bekannter und bekannter vor, und endlich sahen sie von weitem das Haus ihres Vaters. Da fingen sie an zu laufen, stürzten in die Stube hinein und fielen ihrem Vater um den Hals. Der Mann hatte keine frohe Stunde gehabt, seit er die Kinder im Wald gelassen hatte. Die Frau aber war gestorben. Gretel schüttete ihr Schürzchen aus, dass die Perlen und Edelsteine in der Stube herumsprangen, und Hänsel warf eine Handvoll nach der anderen aus seiner Tasche dazu. Da hatten alle Sorgen ein Ende, und sie lebten in lauter Freude zusammen.

Mein Märchen ist aus,  
dort läuft eine Maus.  
Wer sie fängt,  
darf sich eine große Pelzkappe daraus machen.

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- Source: Kinder- und Hausmärchen, 7. Auflage (1857) (https://de.wikisource.org/wiki/Hänsel_und_Grethel_(1857))
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