Zum Inhalt springen
Ein junger Soldat hebt in einem hohlen Baum ein glühendes Feuerzeug, dessen Licht einen riesigen Hund mit tellergroßen Augen zeigt.Original

Das Feuerzeug

Hans Christian Andersen

15 Min. Lesezeitab 8 Jahren

Ein heimkehrender Soldat kommt zu einem alten Feuerzeug, das ihm drei Hunde mit riesigen Augen ruft, und nachts holt einer von ihnen die schlafende Prinzessin zu ihm. Dafür soll er gehängt werden, doch am Galgen schlägt er Feuer, die Hunde werfen Richter, König und Königin empor, und das Volk ruft ihn zum König aus.


Es kam ein Soldat die Landstraße entlangmarschiert: eins, zwei! eins, zwei! Er hatte seinen Tornister auf dem Rücken und einen Säbel an der Seite, denn er war im Krieg gewesen und wollte nun nach Hause.

Da begegnete ihm auf der Landstraße eine alte Hexe. Die war widerlich anzusehen, und ihre Unterlippe hing ihr bis auf die Brust hinunter. Sie sagte: „Guten Abend, Soldat! Was hast du für einen schönen Säbel und für einen großen Tornister! Du bist ein richtiger Soldat! Nun sollst du so viel Geld haben, wie du nur willst.“

Ein junger Soldat im blauen Mantel steht auf einem staubigen Feldweg; ihm gegenüber beugt sich eine zerlumpte Alte vor und streckt die knochige Hand aus.

„Ich danke dir, du alte Hexe“, sagte der Soldat.

„Siehst du den großen Baum dort?“, sagte die Hexe und zeigte auf einen Baum, der neben ihnen stand. „Der ist innen ganz hohl. Du musst bis zum Wipfel hinaufklettern, dann siehst du ein Loch. Durch das kannst du dich hinunterlassen und tief in den Baum hineinkommen. Ich binde dir einen Strick um den Leib, damit ich dich wieder heraufziehen kann, wenn du mich rufst.“

„Was soll ich denn da unten im Baum?“, fragte der Soldat.

„Geld holen!“, sagte die Hexe. „Wenn du unten auf dem Boden ankommst, stehst du in einer großen Halle. Da ist es hell, denn dort brennen über dreihundert Lampen. Dann siehst du drei Türen, und du kannst sie öffnen, denn die Schlüssel stecken. Gehst du in die erste Kammer, so steht mitten auf dem Fußboden eine große Kiste, und darauf sitzt ein Hund. Der hat Augen so groß wie ein Paar Teetassen. Aber daran musst du dich nicht kehren! Ich gebe dir meine blau karierte Schürze, die kannst du auf dem Boden ausbreiten. Dann geh rasch hin, nimm den Hund, setz ihn auf meine Schürze, mach die Kiste auf und nimm so viele Schillinge, wie du willst. Sie sind aus Kupfer. Hättest du lieber Silber, dann musst du in die nächste Kammer gehen. Aber dort sitzt ein Hund mit Augen so groß wie Mühlräder. Auch das soll dich nicht kümmern! Setz ihn auf meine Schürze und nimm von dem Geld. Willst du dagegen Gold haben, so kannst du auch das bekommen, und zwar so viel, wie du tragen magst, wenn du in die dritte Kammer gehst. Aber der Hund, der dort auf dem Geldkasten sitzt, hat zwei Augen, jedes so groß wie ein Turm. Glaub mir, das ist ein böser Hund! Fürchte dich trotzdem nicht. Setz ihn nur auf meine Schürze, dann tut er dir nichts, und nimm aus der Kiste so viel Gold, wie du willst.“

„Das klingt gar nicht schlecht“, sagte der Soldat. „Aber was soll ich dir dafür geben, du alte Hexe? Umsonst wirst du das wohl nicht tun.“

„Doch!“, sagte die Hexe. „Nicht einen einzigen Schilling will ich haben. Für mich sollst du nur ein altes Feuerzeug mitbringen, das meine Großmutter vergessen hat, als sie das letzte Mal unten war.“

„Dann binde mir den Strick um den Leib!“, sagte der Soldat.

„Hier ist er“, sagte die Hexe, „und hier ist meine blau karierte Schürze.“

Da kletterte der Soldat auf den Baum hinauf, ließ sich in das Loch hinuntergleiten und stand dann, wie die Hexe gesagt hatte, unten in der großen Halle, wo die vielen hundert Lampen brannten.

Nun öffnete er die erste Tür. Hu! Da saß der Hund mit den Augen so groß wie Teetassen und glotzte ihn an.

„Du bist mir ein netter Kerl“, sagte der Soldat, setzte ihn auf die Schürze der Hexe und nahm so viele Kupferschillinge, wie seine Taschen fassen konnten. Dann schloss er die Kiste, setzte den Hund wieder darauf und ging in die zweite Kammer. Richtig! Da saß der Hund mit den Augen so groß wie Mühlräder.

„Du solltest mich lieber nicht so starr ansehen“, sagte der Soldat. „Es könnten dir sonst die Augen übergehen.“ Und dann setzte er den Hund auf die Schürze der Hexe. Als er aber all das Silbergeld in der Kiste sah, warf er das Kupfergeld fort, das er hatte, und füllte sich Taschen und Tornister nur mit Silber. Dann ging er in die dritte Kammer. Nein, das war scheußlich! Der Hund darin hatte wirklich zwei Augen, jedes so groß wie ein Turm, und die drehten sich in seinem Kopf wie Räder.

„Guten Abend“, sagte der Soldat und griff an die Mütze, denn einen solchen Hund hatte er noch nie gesehen. Als er ihn aber ein wenig genauer betrachtet hatte, dachte er, nun sei es genug, hob ihn auf den Boden herunter und machte die Kiste auf. Du meine Güte, was war da für eine Menge Gold! Dafür konnte er die ganze Stadt kaufen und dazu die Zuckerschweinchen der Kuchenfrauen, alle Zinnsoldaten, Peitschen und Schaukelpferde auf der ganzen Welt. Ja, das war einmal viel Gold! Nun warf der Soldat das Silbergeld fort, mit dem er Taschen und Tornister gefüllt hatte, und nahm Gold dafür. Alle Taschen, der Tornister, die Mütze und die Stiefel wurden gefüllt, sodass er kaum noch gehen konnte. Jetzt hatte er Geld! Den Hund setzte er auf die Kiste, schlug die Tür zu und rief dann durch den Baum hinauf:

„Zieh mich jetzt hinauf, du alte Hexe!“

„Hast du auch das Feuerzeug?“, fragte die Hexe.

„Donnerwetter!“, sagte der Soldat. „Das hätte ich glatt vergessen.“ Und dann ging er und holte es. Die Hexe zog ihn herauf, und da stand er wieder auf der Landstraße, mit Taschen, Stiefeln, Tornister und Mütze voller Gold.

„Was willst du mit dem Feuerzeug machen?“, fragte der Soldat.

„Das geht dich nichts an“, sagte die Hexe. „Du hast dein Geld bekommen! Gib mir nur das Feuerzeug.“

„Ach was“, sagte der Soldat. „Sag mir auf der Stelle, was du damit machen willst, sonst ziehe ich meinen Säbel und schlage dir den Kopf ab.“

„Nein“, sagte die Hexe.

Da schlug ihr der Soldat den Kopf ab. Nun lag sie da! Er aber band all sein Gold in ihre Schürze, nahm es wie ein Bündel auf den Rücken, steckte das Feuerzeug in die Tasche und ging geradewegs in die Stadt.

Das war eine prächtige Stadt! Er kehrte im vornehmsten Gasthof ein und verlangte die allerbesten Zimmer und seine Lieblingsspeisen, denn nun war er ja reich, weil er so viel Geld hatte.

Dem Diener, der seine Stiefel putzen sollte, kamen sie freilich recht wunderlich und alt vor für einen so reichen Herrn. Aber der Soldat hatte sich noch keine neuen gekauft. Am nächsten Tag bekam er ordentliche Stiefel und schöne Kleider. Nun war aus dem Soldaten ein vornehmer Herr geworden, und die Leute erzählten ihm von all den Herrlichkeiten, die es in ihrer Stadt gab, und von ihrem König, und was für eine reizende Prinzessin seine Tochter sei.

„Wo kann man sie zu sehen bekommen?“, fragte der Soldat.

„Sie ist überhaupt nicht zu sehen“, sagten alle. „Sie wohnt in einem großen kupfernen Schloss, das von vielen Mauern und Türmen umgeben ist. Niemand außer dem König darf bei ihr ein und aus gehen, denn es ist geweissagt worden, dass sie einen ganz gewöhnlichen Soldaten heiraten wird, und das kann der König nicht zulassen.“

„Die möchte ich schon gern sehen“, dachte der Soldat. Aber die Erlaubnis dazu konnte er auf keine Weise bekommen.

Nun lebte er recht lustig, ging ins Theater, fuhr in den Garten des Königs und gab den Armen viel Geld. Und das war hübsch von ihm, denn er wusste noch aus früheren Zeiten, wie schlimm es ist, keinen einzigen Schilling zu besitzen. Jetzt war er reich, hatte schöne Kleider und bekam sehr viele Freunde, die alle sagten, er sei ein vortrefflicher Mensch, ein wahrer Kavalier. Und das hörte der Soldat gern. Aber weil er jeden Tag Geld ausgab und nie etwas einnahm, blieben ihm zuletzt nur noch zwei Schillinge übrig. Er musste die schönen Zimmer verlassen, in denen er gewohnt hatte, und oben in einer kleinen Kammer unter dem Dach wohnen, seine Stiefel selbst putzen und sie mit einer Stopfnadel zusammennähen. Keiner seiner Freunde kam zu ihm, denn es waren zu viele Treppen hinaufzusteigen.

Es war ein dunkler Abend, und er konnte sich nicht einmal eine Kerze kaufen. Da fiel ihm ein, dass in dem Feuerzeug ein kleines Kerzenstümpfchen lag, das er aus dem hohlen Baum mitgenommen hatte, in den ihm die Hexe hinuntergeholfen hatte. Er suchte das Feuerzeug und das Stümpfchen hervor. Aber gerade als er Feuer schlug und der Funke aus dem Feuerzeug sprang, ging die Tür auf, und der Hund mit den Augen so groß wie ein Paar Teetassen, den er unter dem Baum gesehen hatte, stand vor ihm und sagte: „Was befiehlt mein Herr?“

In einer Dachkammer schlägt der Soldat Funken aus einem kleinen Feuerzeug, während sich vor ihm ein großer Hund mit riesigen runden Augen aufbäumt.

„Was ist das?“, fragte der Soldat. „Das ist ja ein lustiges Feuerzeug, wenn ich so bekommen kann, was ich haben will! Schaff mir etwas Geld!“, sagte er zum Hund. Und wupp, war der Hund fort, wupp, war er wieder da und hielt einen großen Beutel voller Schillinge im Maul.

Nun wusste der Soldat, was für ein prächtiges Feuerzeug das war. Schlug er einmal Feuer, so kam der Hund, der auf der Kiste mit dem Kupfergeld saß. Schlug er zweimal, so kam der mit dem Silbergeld, und schlug er dreimal, so kam der, der das Gold bewachte. Jetzt zog der Soldat wieder hinunter in die schönen Zimmer und zeigte sich von Neuem in schönen Kleidern. Da erkannten ihn alle seine Freunde sofort wieder und hielten sehr viel von ihm.

Eines Abends dachte er: Es ist doch sonderbar, dass man die Prinzessin nicht zu sehen bekommt. Sie soll sehr schön sein, sagen alle. Aber was hilft ihr das, wenn sie immer in dem großen Kupferschloss mit den vielen Türmen sitzen muss? Kann ich sie denn gar nicht zu sehen bekommen? Wo ist nur mein Feuerzeug? Und so schlug er Feuer, und wupp, da stand der Hund mit den Augen so groß wie Teetassen.

„Es ist zwar mitten in der Nacht“, sagte der Soldat, „aber ich möchte die Prinzessin so gern nur einen Augenblick sehen.“

Der Hund war gleich zur Tür hinaus, und ehe der Soldat sich versah, kam er mit der Prinzessin zurück. Sie saß auf dem Rücken des Hundes und schlief, und sie war so lieblich, dass jeder sehen konnte, dass sie wirklich eine Prinzessin war. Der Soldat konnte es einfach nicht lassen, sie zu küssen, denn er war durch und durch Soldat.

Ein riesiger Hund mit großen runden Augen läuft über die Dächer einer Stadt; auf seinem Rücken liegt schlafend ein Mädchen im weißen Nachthemd.

Dann lief der Hund mit der Prinzessin wieder zurück. Als es aber Morgen wurde und der König und die Königin Tee tranken, erzählte die Prinzessin, sie habe in der Nacht einen sonderbaren Traum gehabt, von einem Hund und einem Soldaten. Sie sei auf dem Hund geritten, und der Soldat habe sie geküsst.

„Das wäre ja eine schöne Geschichte“, sagte die Königin.

In der nächsten Nacht sollte nun eine der alten Hofdamen am Bett der Prinzessin wachen, um zu sehen, ob es wirklich ein Traum war oder was es sonst sein mochte.

Der Soldat hatte eine ungeheure Sehnsucht, die Prinzessin wiederzusehen, und so kam der Hund in der Nacht, holte sie und lief, so schnell er konnte. Aber die alte Hofdame zog Wasserstiefel an und lief genauso schnell hinterher. Als sie sah, dass die beiden in einem großen Haus verschwanden, dachte sie: Jetzt weiß ich, wo es ist. Sie malte mit einem Stück Kreide ein großes Kreuz an die Tür, ging nach Hause und legte sich schlafen, und der Hund brachte die Prinzessin auch wieder zurück. Als er aber sah, dass ein Kreuz an der Tür des Hauses war, in dem der Soldat wohnte, nahm er selbst ein Stück Kreide und malte Kreuze an alle Haustüren der Stadt. Und das war klug gemacht, denn nun konnte die Hofdame die richtige Tür nicht mehr finden, weil an allen Türen Kreuze waren.

Früh am Morgen kamen der König und die Königin, die alte Hofdame und alle Offiziere, um zu sehen, wo die Prinzessin gewesen war.

„Da ist es!“, sagte der König, als er die erste Tür mit einem Kreuz daran erblickte.

„Nein, dort ist es, mein lieber Mann“, sagte die Königin, als sie die zweite Tür sah, an der ebenfalls ein Kreuz war.

„Aber da ist eins, und dort ist eins!“, sagten alle. Wohin sie auch blickten, überall war ein Kreuz an den Türen. Da begriffen sie wohl, dass ihnen das Suchen nichts helfen würde.

Aber die Königin war eine außerordentlich kluge Frau, die mehr konnte, als in einer Kutsche zu fahren. Sie nahm ihre große goldene Schere, schnitt ein Stück Seidenstoff klein und nähte daraus einen kleinen, niedlichen Beutel. Den füllte sie mit feiner Buchweizengrütze, band ihn der Prinzessin auf den Rücken, und als das getan war, schnitt sie ein kleines Loch in den Beutel, sodass die Grütze den ganzen Weg bestreuen musste, den die Prinzessin nahm.

In der Nacht kam der Hund wieder, nahm die Prinzessin auf den Rücken und lief mit ihr zu dem Soldaten, der sie sehr lieb hatte und gern ein Prinz gewesen wäre, um sie zur Frau bekommen zu können.

Der Hund merkte gar nicht, wie sich die Grütze den ganzen Weg vom Schloss bis zum Fenster des Soldaten ausstreute, wo der Hund mit der Prinzessin die Mauer hinauflief. Am Morgen sahen der König und die Königin nun genau, wo ihre Tochter gewesen war, und da nahmen sie den Soldaten fest und setzten ihn ins Gefängnis.

Da saß er nun. Hu, wie dunkel und langweilig war es dort! Und sie sagten ihm: „Morgen wirst du gehängt.“ Das zu hören war nicht gerade lustig, und sein Feuerzeug hatte er im Gasthof gelassen. Am Morgen konnte er durch das Eisengitter vor dem kleinen Fenster sehen, wie die Leute aus der Stadt eilten, um ihn hängen zu sehen. Er hörte die Trommeln und sah die Soldaten marschieren. Alle Menschen liefen hinaus. Darunter war auch ein Schusterjunge mit Schurzfell und Pantoffeln. Der lief so im Galopp, dass ihm ein Pantoffel vom Fuß flog und gerade gegen die Mauer schlug, wo der Soldat saß und durch das Eisengitter hinausschaute.

„He, du Schusterjunge! Du brauchst es gar nicht so eilig zu haben“, sagte der Soldat zu ihm. „Es fängt ja doch nicht an, bevor ich da bin. Aber wenn du dorthin läufst, wo ich gewohnt habe, und mir mein Feuerzeug holst, dann gebe ich dir vier Schillinge. Aber du musst die Beine in die Hand nehmen!“

Der Schusterjunge wollte die vier Schillinge gern verdienen, holte das Feuerzeug, gab es dem Soldaten, und, ja, nun werden wir hören!

Der Soldat greift durch die Eisenstäbe eines Fensters; unten auf dem Pflaster hält ihm ein barfüßiger Junge in Lederschürze ein kleines Feuerzeug hin.

Draußen vor der Stadt war ein großer Galgen aufgebaut. Ringsherum standen die Soldaten und viele hunderttausend Menschen. Der König und die Königin saßen auf einem prächtigen Thron, den Richtern und dem ganzen Rat gegenüber.

Der Soldat stand schon oben auf der Leiter. Als sie ihm aber den Strick um den Hals legen wollten, sagte er, man gewähre einem armen Sünder doch immer die Erfüllung eines unschuldigen Wunsches, bevor er seine Strafe erleide. Er würde so gern noch eine Pfeife Tabak rauchen, es wäre ja die letzte Pfeife auf dieser Welt.

Das wollte der König ihm nicht abschlagen, und so nahm der Soldat sein Feuerzeug und schlug Feuer: eins, zwei, drei. Und sieh da, plötzlich standen alle drei Hunde vor ihm, der mit den Augen so groß wie Teetassen, der mit den Augen so groß wie Mühlräder und der, dem jedes Auge so groß wie ein Turm war.

„Helft mir jetzt, damit ich nicht gehängt werde!“, sagte der Soldat. Da fielen die Hunde über die Richter und den ganzen Rat her, packten den einen bei den Beinen und den anderen bei der Nase und warfen sie so hoch in die Luft, dass sie herunterfielen und in lauter Stücke zersprangen.

Drei Hunde, deren Augen von Tier zu Tier größer werden, laufen nebeneinander durch eine Gasse; Ratsherren und Bürger stieben auseinander, der Soldat folgt.

„Ich will nicht!“, sagte der König, aber der größte Hund nahm ihn und die Königin dazu und warf sie den anderen hinterher. Da erschraken die Soldaten, und alles Volk rief: „Guter Soldat, du sollst unser König sein und die schöne Prinzessin haben!“

Dann setzten sie den Soldaten in die Kutsche des Königs, und die drei Hunde tanzten voran und riefen: „Hurra!“ Und die Jungen pfiffen auf den Fingern, und die Soldaten präsentierten das Gewehr. Die Prinzessin kam aus dem kupfernen Schloss und wurde Königin, und das gefiel ihr gut. Die Hochzeit dauerte acht Tage, und die Hunde saßen mit bei Tisch und machten große Augen.

Nacherzählt von Talerie, Quelle: Sämmtliche Märchen (wird in einem neuen Fenster geöffnet)

Lizenz: Gemeinfrei