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Italienische Märchen

3 Märchen

Märchenkarte

Die gemalte Karte zeigt auch Märchen aus anderen Ländern.

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Von Collodi und Jacobus de Voragine

Carlo Collodi lebte in Florenz und schrieb dort die Geschichte von der Holzpuppe, die ein richtiger Junge werden will. Unser „Pinocchio“ ist eine gekürzte Nacherzählung in heutiger Sprache, die sich an eine gemeinfreie englische Übersetzung aus dem Jahr 1904 hält.

Als Pinocchio die Fee anlügt, wächst ihm die Nase, bis er nicht mehr durch die Tür passt. Im Spielzeugland bekommt er Eselsohren, und später findet er Geppetto im Bauch des riesigen Haifischs. Weil der Vater nicht schwimmen kann, trägt er ihn auf dem Rücken an Land.

Jacobus de Voragine war Ordensbruder aus Genua und später Erzbischof der Stadt. Um 1260 trug er in der Lombardei die „Legenda aurea“ zusammen. Daraus stammen „Die Legende vom heiligen Nikolaus“, der Bischof von Myra wird, und „Die Geschichte von Sankt Martin“, der in Pavia aufwächst.

Wie Martin am Stadttor von Amiens seinen Mantel mit dem Schwert teilt und dem Bettler eine Hälfte gibt, verstehen schon jüngere Kinder. In der Nikolauslegende will ein verarmter Vater seine Töchter zu Dirnen machen, und drei Unschuldige knien vor dem Henker. Sie passt eher zu älteren Kindern.

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