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Französische Märchen

6 Märchen

Märchenkarte

Die gemalte Karte zeigt auch Märchen aus anderen Ländern.

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Perrault, Beaumont und Galland

Charles Perrault veröffentlichte 1697 in Paris seine „Histoires ou contes du temps passé“. Daraus stammen „Der gestiefelte Kater“, „Blaubart“ und „Der kleine Däumling“. Übersetzt heißt der Titel schlicht „Geschichten oder Märchen aus vergangener Zeit“.

Jeanne-Marie Leprince de Beaumont war Französin und arbeitete als Erzieherin in London. Dort gab sie 1756 ihr „Magasin des enfants“ heraus, in dem „Die Schöne und das Biest“ steht. Hier gehört das Märchen trotzdem zu Frankreich, dem Land seiner Autorin.

Antoine Galland übersetzte „Tausendundeine Nacht“ und gab die Bände von 1704 bis 1717 in Paris heraus. Daraus stammen „Ali Baba und die 40 Räuber“ und „Aladdin und die Wunderlampe“. Sie spielen in Persien und in China, hier stehen sie wegen ihres französischen Übersetzers.

„Der gestiefelte Kater“ ist lustig und passt auch für Kleinere, „Blaubart“ und „Ali Baba und die 40 Räuber“ sind eher etwas für Ältere. Ein Konto brauchst du nicht, bezahlen musst du auch nichts. Nacherzählt ist alles in heutigem Deutsch, die alte gemeinfreie Vorlage steht jeweils dabei.

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