
Die kleine Meerjungfrau
15 Min. Lesezeitab 6 Jahren
4 Märchen

15 Min. Lesezeitab 6 Jahren

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8 Min. Lesezeitab 7 Jahren

14 Min. Lesezeitab 6 Jahren
„Die kleine Meerjungfrau“ beginnt dort, wo das Wasser so blau ist wie eine Kornblume und tiefer, als jedes Ankertau reicht. Das Schloss des Meerkönigs hat Mauern aus Korallen und ein Dach aus Muschelschalen. Erst mit fünfzehn darf die Jüngste auftauchen und die großen Schiffe sehen.
In „Der Fischer und seine Frau“ geht der Mann immer wieder ans Ufer und ruft den Butt mit demselben Vers: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje in der See“. Beim letzten Mal sind die Wellen hoch wie Kirchtürme, und er hört sein eigenes Wort nicht. Den Reim sprechen schon Fünfjährige bald mit.
„Die Legende vom heiligen Nikolaus“ ist kein Zaubermärchen, und doch führt auch sie aufs Wasser. Seeleute rufen im Sturm nach dem Bischof von Myra, und plötzlich packt er an Segeln und Tauen mit an. Ein anderes Mal lässt er Pilger das Öl, das ihnen der böse Geist mitgegeben hat, ins Meer gießen, und das Wasser fängt Feuer.
In „Urashima Taro“ trägt eine Schildkröte den jungen Fischer hinab zum Palast Rin Gin, wo ihn Meerbrasse, Flunder und Tintenfisch wie hohe Herren begrüßen. Drei Tage dort sind an Land dreihundert Jahre. Wie „Die kleine Meerjungfrau“ endet es traurig, darum lies beide lieber mit Kindern ab sechs Jahren.