
Rapunzel
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16 Märchen

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In „Die wilden Schwäne“ pflückt Elisa Brennnesseln, die ihr Blasen in die Hände brennen, und flicht daraus Hemden für ihre elf Brüder. Bis zum letzten Stich darf sie kein Wort sprechen, denn das erste Wort träfe ihre Brüder ins Herz.
Selbst als man sie zum Tod im Feuer verurteilt, arbeitet sie im Verlies weiter. In „Die drei kleinen Schweinchen“ hält das dritte Schweinchen auf andere Art durch: Seine Brüder bauen aus Stroh und Reisig, es selbst baut aus Ziegelsteinen.
Dort bleibt das Schweinchen im Ziegelhaus auch dann gelassen, als der Wolf es mit List herauslocken will. Es steht um fünf statt um sechs auf, holt die Rüben vom Acker und sitzt längst wieder daheim, als der Wolf an die Tür klopft, um es abzuholen.
Die Fabel „Die Grille und die Ameise“ zeigt die andere Seite: Die Grille hat den ganzen Sommer gesungen und steht im Winter ohne Vorrat da. Als sie um ein paar Körner bittet, sagt die Ameise nur, dann solle sie den Winter über eben tanzen.