Zum Inhalt springen

Schelmenmärchen

31 Märchen

List, Lügen und schlaue Köpfe

Schelme gibt es hier auf beiden Seiten. Im Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“ frisst der Wolf Kreide, damit seine Stimme fein klingt, und täuscht so die Kinder. Doch die alte Geiß ist am Ende schlauer und näht ihm Wackersteine in den Bauch.

Im Märchen „Das tapfere Schneiderlein“ besiegt der Held den Riesen nicht mit Kraft. Er drückt weichen Käse aus, bis die Molke spritzt, und wirft einen Vogel in die Luft, der nicht mehr herunterkommt. Auf seinem Gürtel steht ja auch: Siebene auf einen Streich.

In der Fabel „Der Rabe und der Fuchs“ kommt der Fuchs mit Schmeicheln an einen Käse. Er lobt erst das Gefieder des Raben und dann seine Stimme, die er noch gar nicht gehört hat, bis der Rabe den Schnabel aufreißt und der Käse herunterfällt.

In „Der Hase und der Igel“ wartet am anderen Ende des Ackers die Frau des Igels und ruft: „Ich bin schon da!“ Der Hase rennt dreiundsiebzigmal hin und her, und beim nächsten Mal bricht er mitten auf dem Acker zusammen. Der Igel aber geht mit dem gewonnenen Louisdor vergnügt nach Hause.

In Märchen stöbern