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Märchen über die Familie

27 Märchen

Eltern, Geschwister, Stiefmütter

In „Brüderchen und Schwesterchen“ laufen zwei Kinder vor der bösen Stiefmutter in den Wald. Als Brüderchen an der dritten Quelle trinkt und zum Reh wird, legt ihm die Schwester ihr goldenes Strumpfband um den Hals und bleibt bei ihm.

Auch in „Die sieben Raben“ geht es um Geschwister. Ein zorniger Satz des Vaters macht aus sieben Jungen Raben, und als die kleine Schwester Jahre später davon erfährt, macht sie sich Vorwürfe und zieht allein los, um ihre Brüder zu erlösen.

„Aschenputtel“ beginnt mit dem Tod der Mutter. Das Mädchen pflanzt einen Haselzweig auf ihr Grab und begießt ihn mit seinen Tränen, und der Baum, der daraus wächst, hilft ihm später. In dieser Fassung verraten die Tauben sogar das Blut im Schuh der Stiefschwestern.

In „Der süße Brei“ lebt ein armes Mädchen allein mit seiner Mutter, bis ihm eine alte Frau ein Töpfchen schenkt. Als die Mutter das Wort zum Aufhören nicht kennt, füllt der Brei die Häuser, und wer danach in die Stadt will, muss sich hindurchessen.

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