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Märchen über Verwandlung

24 Märchen

Wenn jemand ein anderer wird

Im Märchen „Hans mein Igel“ kommt ein Junge zur Welt, der oben ein Igel ist und unten ein Mensch. Er reitet auf einem beschlagenen Hahn in den Wald, hütet dort jahrelang Schweine und spielt Dudelsack. Erst in der Hochzeitsnacht streift er die Igelhaut ab, und sie wird verbrannt.

Verwandlung kann auch eine Falle sein. In „Der gestiefelte Kater“ lässt sich ein Oger vom Kater zum Vorführen überreden und wird erst zum Löwen, dann zur Maus. Auf genau diese Maus hat der Kater gewartet, und das Schloss des Ogers gehört bald seinem Herrn.

Bei „Pinocchio“ verändert sich die Holzpuppe Stück für Stück. Die Nase wächst, wenn sie lügt, und am Ende wacht sie als richtiger Junge auf, während die alte Puppe am Stuhl lehnt. Mit einer Viertelstunde und ab sechs Jahren lässt sich das gut auf zwei Abende verteilen.

In „Die Schöne und das Biest“ hängt die Verwandlung an einer Entscheidung: Die Schöne zieht die Güte der Schönheit vor. Kaum sagt sie dem sterbenden Biest, es solle ihr Mann werden, liegt ein Prinz zu ihren Füßen, und sie fragt ihn zuerst, wo ihr Biest geblieben ist.

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