Zum Inhalt springen

Deutsche Märchen

39 Märchen

Märchenkarte

Die gemalte Karte zeigt auch Märchen aus anderen Ländern.

Karte öffnen

Woher die deutschen Märchen kommen

Jacob und Wilhelm Grimm sammelten ihre Märchen in Kassel und Umgebung. Viele davon hörten sie von Dorothea Viehmann, einer Erzählerin aus dem nahen Niederzwehren. Der erste Band der „Kinder- und Hausmärchen“ erschien 1812, der zweite folgte 1815.

Aus dieser Sammlung kommen „Rotkäppchen“, „Hänsel und Gretel“ und „Der Wolf und die sieben Geißlein“, die viele Kinder kennen, lange bevor sie selbst lesen. Seltener erzählt werden „Jorinde und Joringel“, „Der Eisenhans“ oder „Hans mein Igel“.

Manche Geschichten hier hat kein Sammler aufgeschrieben, sondern ein Dichter erfunden. Wilhelm Hauff schrieb „Zwerg Nase“ für seinen Märchen-Almanach, der von 1826 bis 1828 herauskam, und E. T. A. Hoffmann veröffentlichte 1816 „Nussknacker und Mausekönig“.

Für einen kurzen Abend reicht „Der süße Brei“. Älteren Kindern kannst du „Der Bärenhäuter“ oder „Der Rattenfänger von Hameln“ vorlesen. Lesen kostet nichts, und ein Konto brauchst du nicht. Erzählt wird in heutigem Deutsch, nach alten Ausgaben, die längst gemeinfrei sind.

In Märchen stöbern