
Rapunzel
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7 Märchen

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In „Der Fischer und seine Frau“ hat Ilsebill nie genug: Erst will sie eine Hütte, dann ein Schloss, dann will sie König, Kaiser und Papst sein. Mit jedem Wunsch wird die See dunkler und wilder, und als sie werden will wie der liebe Gott, sitzt sie wieder im alten Verschlag.
Manche Wünsche rutschen im Zorn heraus und gehen trotzdem in Erfüllung. Der Bauer in „Hans mein Igel“ ruft, er wolle ein Kind haben, und wenn es ein Igel sei. In „Die sieben Raben“ hat der Vater sein böses Wort kaum ausgesprochen, da rauschen über dem Dach schon die Flügel.
„Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern“ wünscht sich nur, was andere längst haben: einen warmen Ofen, eine gefüllte Gans, einen Weihnachtsbaum. Jedes Hölzchen zeigt ihm eines davon, bis die Flamme erlischt. Weil das Kind am Ende erfriert, bleib danach ruhig noch etwas bei deinem Kind sitzen.
Auch „Rapunzel“ beginnt mit Wünschen. Ein Paar sehnt sich lange nach einem Kind, und dann will die Frau unbedingt Rapunzeln aus dem Garten der Zauberin. Der Preis dafür ist hoch. Frag dein Kind danach, welcher Wunsch in diesen Geschichten sich gelohnt hat und welcher nicht.