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Märchen über Verlust

19 Märchen

Was verloren geht

Manche Verluste in diesen Märchen lassen sich nicht rückgängig machen. Im Märchen „Der standhafte Zinnsoldat“ landet der Soldat mit dem einen Bein am Ende im Ofen. Von ihm bleibt ein kleines Herz aus Zinn, von der Tänzerin nur die schwarz gebrannte Flitterrose.

In „Die Nachtigall“ bekommt der Kaiser einen Kunstvogel voller Diamanten, und die echte Nachtigall wird aus dem Reich verwiesen. Als der Kunstvogel mit einem Schnurren verstummt und der Tod am Bett des Kaisers sitzt, kommt sie trotzdem zurück und singt für ihn.

In den meisten Fabeln hier geht es um Verluste, an denen man selbst schuld ist. Der Junge in „Der Hirtenjunge und der Wolf“ ruft zweimal zum Spaß nach Hilfe, und als der Wolf wirklich kommt, glaubt ihm im Dorf keiner mehr. So verliert er ein Schaf nach dem anderen.

Einige dieser Geschichten enden traurig, und es hilft, wenn du beim Vorlesen dabei bist und die Fragen gleich beantworten kannst. Frag danach, was die Figur vermisst, und ob dein Kind selbst schon einmal etwas verloren hat, an dem es sehr gehangen hat.

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